Über uns

Trainer - Christian Schink

Im zarten Alter von 5 Jahren wurde ich von meiner Mutter zum Ringen geschickt, um überschüssige Energie abzubauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem Lernen von Disziplin und Selbstbeherrschung wurde ich von meinem damaligen Trainer, Hartmut Hämmerling, schnell zu Wettkämpfen geschickt. Angestachelt von kleineren Erfolgen verpasste ich selten ein Training. Das Privileg, sich mit anderen messen zu dürfen, war es, was mir 2001 einen Vizetitel einbrachte.

Im Laufe der Zeit durch Filme und Fernsehen, Freunde und Verwandte wuchs jedoch der Wunsch in mir, mehr zu lernen. Mit 16 begann ich zu boxen und lernte von Judokas, die ebenfalls in der Trainingshalle der Ringer trainierten, weitere Techniken. Nach dem Abitur ging ich für 2 Jahre zur Bundeswehr. Nach der Grundausbildung kam ich über Umwege nach Gelsdorf. Untergebracht in der Kaserne fiel mir schnell die Decke auf den Kopf. Daher suchte ich nach Gleichgesinnten, die Interesse daran hatten, zu ringen. Nach kurzer Zeit fand ich heraus, dass es nur wenige Leute gab, die Ringer waren bzw. den Ringsport erlernen wollten. Daher entschied ich mich, das Angebot zu erweitern und Leute aller Kampfsportarten einzuladen. So kam eine kleine Gruppe von Leuten zusammen, die alles Mögliche gemeinsam trainierten. Darunter waren Boxer, Nak Muay, Karatekas, Judokas und Jiu-jitsuka. Auf dem Stützpunkt gab es eine Sporthalle, die vor allem nach Dienstende leer stand. Diese Tatsache nutzte ich, um mit meinen neuen Trainingspartnern Übungen und Techniken aus ihren Kampfsportarten zusammen zu tragen und zu überprüfen, inwieweit diese in einem tatsächlichen Selbstverteidigungsfall Anwendung finden könnten. Kurze Zeit darauf übernahm ich für diese Trainingszeiten die Trainerrolle.

Nach der Zeit bei der Bundeswehr begann ich mein Studium der Psychologie in Bielefeld. Um einen Ausgleich zu meinen Büchern zu finden, machte ich mich auch hier auf die Suche nach einer Möglichkeit zu trainieren. Erst fand ich mich beim Unisport und später im Sportpalast Bielefeld wieder. Hier trainierte ich MMA in all seinen Facetten. Die freundliche Trainingsatmosphäre und die kompetenten Trainer des Sportpalastes beeindruckten mich sehr, so sehr, dass ich sogar Wettkämpfe für sie bestritt. Im Jahr 2015 zog ich dann nach meinem Studium nach Potsdam und eröffnete den Fuchsbau.

Trainer - Matthias Weber

„Wann geht das blöde Grinsen wieder weg?“ Das war die einzige Frage, die ich nach meiner ersten MMA-Einheit hatte. Die Antwort darauf kenne ich bis heute nicht, denn bereits nach der dritten oder vierten Einheit war für mich klar, dass ich diesem Sport mein Leben widmen will. Als orientierungsloser Jugendlicher hatte ich viele verschiedene Kampfsportarten ausprobiert. Der MMA-Sport in seiner Vielseitigkeit war allerdings der einzige, bei dem ich mich so frei entfalten konnte, dass ich die Disziplin aufbrachte, dabei zu bleiben. Allerdings gab es damals in meiner Umgebung nur sehr wenige Möglichkeiten, MMA zu trainieren. Deshalb beschloss ich nach dem Abitur, einerseits eine Zeit lang in Thailand zu trainieren und andererseits Sportmanagement zu studieren. Ich möchte zukünftigen Generationen die Möglichkeit bieten, mit dem Sport früher in Berührung zu kommen, als das bei mir der Fall war. Als ich für das Studium nach Potsdam zog, habe ich im Fuchsbau die idealen Bedingungen gefunden, die ich mir für meine Kampfsportentwicklung wünschte. Heute studiere ich neben meiner Trainertätigkeit im Fuchsbau Sporttherapie und unterstütze den deutschen MMA-Verband als ehrenamtlicher Referee, Inspector oder Cutman, um sowohl den Mitgliedern des Fuchsbaus als auch allen MMA Athleten einen sicheren Rahmen für ihr Training zu bieten, damit sie ihr volles Potential entfalten können.

Trainer - Andres Jurk

Ich wurde in Russland geboren und habe dort meine ersten sechs Lebensjahre verbracht. Nach der Übersiedlung nach Deutschland bin ich in Berlin aufgewachsen und später für ein Lehramtsstudium nach Potsdam gezogen. Ich sehnte mich damals nach Ausgleich vom Studium und begann in Potsdam meine Kampfsportausbildung.

Bei der Boxabteilung des USV Potsdam fand ich mich früh in einer Assistenztrainerfunktion für die Jugendgruppe wieder. In dem Studium und der Lehre des Kampfsports bin ich total aufgegangen und wurde bald vollwertiger Trainer beim USV. Über dreieinhalb Jahre hinweg durfte ich dort Menschen aller Altersklasse betreuen.

Neben meiner Trainertätigkeit beim USV entwickelte ich mit der Zeit immer mehr Interesse für den Kampf am Boden. Ich begann, im Februar 2020 BJJ (Brazilian Jiu-Jitsu) im Fuchsbau zu trainieren. Trotz der Coronabeschränkungen fand ich Wege, um mich weiterzubilden, und wurde so auch auf die BJJ Globetrotter Vereinigung aufmerksam.

Im Dezember 2021 war der Fuchsbau unerwartet ohne BJJ Trainer. Einige von uns ehemaligen Mitgliedern haben sich zusammengetan und die BJJ Abteilung privat am Leben gehalten. Das Training zu dieser Zeit war anfangs komplett unstrukturiert. Es entstand immer mehr das Bedürfnis nach einem durchdachten Training. Aufgrund meiner Vorerfahrung als Boxtrainer und Lehrämtler hatte ich damals damit begonnen, unsere kleinen Einheiten thematisch vorzubereiten und Vorschläge für einen Trainingsablauf zu machen.

Parallel dazu hatte ich mein Studium abgeschlossen und das Referendariat an einer Potsdamer Schule angetreten. So sehr ich die Arbeit mit den Menschen in der Schule auch schätzte, musste ich mir eingestehen, dass ich an der Schule nicht glücklich bin. Die Vorbereitung von Unterricht war für mich mit sehr viel Widerstand verbunden. Die Rahmenbedingungen der schulischen Arbeit empfand ich als Belastung. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Beziehungen, die ich zu meinen Lerngruppen hatte, so ehrlich und echt waren, wie ich sie mir wünschte. Gleichzeitig habe ich mich dabei ertappt, wie ich einen großen Teil meiner wenigen Freizeit freiwillig damit verbrachte, mit Freude und Begeisterung stundenlang für die BJJ Einheiten zu recherchieren. Auch die Beziehungen, die ich mit den Menschen auf der Matte aufgebaut hatte, erschienen mir in gewisser Weise viel familiärer und aufrichtiger als in der Schule.

Zum Ende meines Referendariats hatte ich einen mentalen Tiefpunkt. Ich hatte das Gefühl, auf ein Leben zuzusteuern, das ich so gar nicht will. Nichtsdestotrotz wurde ich sowohl als Lehrer als auch als Grappler immer besser. Ich hatte in meinem Referendariat eine unglaublich gute Betreuung. Es war mir eine Ehre, mit wunderbaren Lehrkräften und Ausbildern zu arbeiten, die mein Verständnis von Pädagogik, Didaktik sowie dem Lernen und Lehren an sich nachhaltig prägten. Damals entschloss ich mich, all meinen Mut zusammenzunehmen und Christian zu fragen, ob er sich mich als offiziellen Coach für die BJJ Abteilung vorstellen könne. Er hat ja gesagt und dafür bin ich ihm unfassbar dankbar. Nachdem ich mein Referendariat erfolgreich abgeschlossen hatte, begann ich, im Fuchsbau zu arbeiten.

Im BJJ habe ich meinen Sport gefunden. Selten habe ich in meinem Leben etwas getan, was sich so richtig angefühlt hat wie dieser Sport. Ich bin kein Professor, der BJJ seit 20 Jahren macht und auf jede Frage eine Antwort hat. Aber ich bin jemand, der den Sport liebt und ein modernes Verständnis von Training, Kompetenzentwicklung und Miteinander hat. In vielerlei Hinsicht ist der Sport nur ein Vorwand, um zusammen zu kommen und sich gegenseitig zu helfen. Die Beziehungen, die wir mit den Menschen um uns herum aufbauen, sind mir wichtiger als jede Trophäe.

Trainer - Timo Ihlenburg

„Warum Kampfsport? Warum Muay Thai? Warum einen Sport betreiben, bei dem man einander ins Gesicht schlägt?“ Auf den ersten Blick scheint dies paradox. Ich stelle mir diese Frage, seit ich vor über zehn Jahren damit angefangen habe. Warum mache ich das? Warum gehe ich immer wieder an diesen Punkt des Schmerzes? Lasse mich treten, schlagen, zu Boden bringen, kassiere Ellenbogen und Knie, bade mit dem Gesicht im Schweiße meines Gegners, ringe um Atem, fühle diesen kurzen Schreck, kurz bevor ich getroffen werde, und bleibe, entgegen meinen Instinkten stehen, gehe ihm sogar entgegen, anstatt die Beine in die Hand zu nehmen und wegzulaufen. Und das mache ich immer wieder, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, Jahr für Jahr. Und ich bin nicht allein. Vielen geht es so, praktisch allen, die diesen Sport für sich entdeckt haben, seiner Schönheit begegnet sind.

Muay Thai ist wie das Leben. Jeder Schlag, jeder Kick ist ein Problem, dass auf dich zukommt. Und wie im Leben hast du zwei Möglichkeiten: du nimmst dich dem Problem an oder läufst davon. Muay Thai ist auch eine Begegnung mit dir selbst, deinem inneren Schweinehund, den es zu besiegen gilt. Muay Thai ist die ehrlichste Art der Konversation, die zwei Menschen miteinander führen können. Ich schlag dich, du schlägst mich und hinterher reichen wir einander die Hand. Muay Thai ist wie eine Sprache und je länger man diesen Sport betreibt, je größer die persönliche Hingabe ist, diese Sprache zu lernen, umso schöner und technischer wird sie. Sie wird schließlich zur Kunstform. Aus dem rohen Handgemenge wird irgendwann ein raffinierter Tanz, mit Knien und Ellenbögen. Wie kann man diesem Sport nicht verfallen?

Ich bin seit über zehn Jahren mehr oder weniger süchtig nach diesem Sport. Diese Sucht hat mich in zahlreiche Gyms, zu zahlreichen Trainern, und auch nach Thailand getrieben. Dabei hat der Fuchsbau für mich eine besondere Bedeutung. Hier lernte ich von Christian, dass es einen anderen Weg gibt, die Schönheit des Sports, der Sprache, wenn man so will, zu vermitteln. Es ist ein praktischer und technischer Weg, ein Weg des Miteinanders, der aus roher Gewalt eine flüssige Bewegung macht. Und letztlich existiert dieser Sport nur, wenn ich jemanden gegenüber habe, jemanden, der sich wehrt, der zurückschlägt, mit dem ich sprechen und debattieren kann, einen, der die Sprache versteht.

Ich war zehn Jahre lang Soldat bei der Bundeswehr und habe dort bereits Erfahrungen als Trainer gesammelt. Mehr oder weniger aus dem Zufall heraus ergab sich damals die Gelegenheit, andere zu unterrichten, und so begann ich den Sport aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich wusste ziemlich schnell, dass das mein Ding ist. Man sagte mir nach, ich hätte ein gewisses Talent dafür. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Was ich habe, ist Begeisterung, Neugier und einen unbedingten Willen, mehr zu lernen, mich stetig zu entwickeln, die Sprache fließend zu sprechen, sie anderen näher zu bringen.

Als ich dann von Christian das Angebot erhielt, als Muay Thai Trainer im Fuchsbau zu arbeiten, hat alles Sinn ergeben. Ich möchte jedem Menschen, der bei mir trainiert, vermitteln, dass da in all dem Rauschen eine Art Musik ist, dass man nur genau hinhören oder vielmehr hinsehen muss, um sie zu erkennen. Ich verspreche jedem Menschen, der bei mir trainiert, mein Engagement, meine Neugier, meine Begeisterung und reine Freude daran, andere besser zu machen. Ich will nicht vorgeben, alles zu wissen oder überhaupt zu wissen, was der „richtige“ Weg ist, um zu lernen. Aber ich will es herausfinden. Und lade jeden herzlich ein, mich dabei zu begleiten.

Preisliste

Eine Fuchsbau Mitgliedschaft kann entweder für 6 oder 12 Monate abgeschlossen werden. Der Vertrag verlängert sich automatisch. Die verschiedenen Sportarten können vertraglich individuell kombiniert werden. Zum jeweiligen Monatsende ist es möglich Sportarten dazu- oder umzubuchen.

Kindertraining

40 €

pro Monat

Mit dieser Mitgliedschaft kannst du an allen Kindertrainings teilnehmen. Diese Teilnahme kann monatlich gekündigt werden.

Anmeldung zum Probetraining

0 €

pro Monat

Wer das Probetraining wahrnemen möchte kann dies zu allen angebotenen Trainingszeiten tun. Kampfsporterfahrung, sowie Ausrüstung für Kampfsport (Mundschutz, Tiefschutz, Bandagen Boxhandschuhe, etc) wird nicht vorausgesetzt. Es kann jeder teilnehmen der Interesse hat, egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Erfahrener. Das Probetraining unterscheidet sich nicht vom regulären Training. Allerdings sind nur 3 kostenlose und unverbindliche Probetrainings möglich. Danach redet man mit dem Trainer über die Mitgliedschaft.

In enger Zusammenarbeit mit:

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Wer das Probetraining wahrnehmen möchte, kann dies zu allen Basic und All Levels Kursen in den jeweiligen Sportarten tun. Kampfsporterfahrung, sowie Ausrüstung für den Kampfsport (Mundschutz, Tiefschutz, Boxhandschuhe, etc.) werden dort nicht vorausgesetzt. Es kann jeder teilnehmen der Interesse hat. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi.

Das Probetraining unterscheidet sich nicht vom regulären Training. Es sind 3 kostenlose und unverbindliche Probetrainings möglich. Danach redest du mit dem Trainer über eine Mitgliedschaft.

Unser Kursplan